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Jeder, der schon Mal versucht hat, mit
Italienern Englisch zu sprechen, hat gemerkt, dass sie - wie auch
die Deutschen - ihre ganz "eigene" Aussprache des
Englischen haben. Dies fällt vor allem im Radio auf, wenn lange
und zungenbrecherische Liedtitel oder Bandnamen genannt werden.
Ich habe oftmals alle Mühe, zu verstehen, von wem oder von
welchem Lied jetzt denn die Rede ist. Dazu kommt dann noch die
Liebe zur Abkürzung, und aus den Red Hot Chili Peppers (in
Deutschland auch kurz Chili Peppers genannt) werden die "Reddot",
was die italienische Aussprache von "Red Hot" darstellen
soll, Betonung auf der zweiten Silbe und natürlich Alles
zusammengezogen, wie im Italienischen üblich.
Dazu
kommt dann noch, dass Gruppennamen grundsätzlich mit Pluraltitel
genannt werden, meist dem männlichen "i", außer bei
ganz klaren Girlgroups wie den Spice Girls oder heute eher den
Sugarbabes. Aus bekannten Gruppen wie Queen werden dann "i
Queen", aus Pink Floyd "i Pink Floyd" oder aus oben
genannten RHCP "i Reddot". Oder eben "le Sugarbabes".
Weil
das aber noch nicht reicht, werden bestimmte Namen auch noch
übersetzt. U2 ("ju tu") werden zu "gli u due",
also so, wie wenn ein deutscher DJ oder Radiomoderator jetzt
"die u zwei" ankündigen würde.
Da
soll einer noch durchblicken....