Bilderbuchort am Lago di Garda - der Ort ist
am Ende einer langen Halbinsel gelegen, den Zugang zur Stadt
versperrt ein Skaliger-Kastell, die Häuser sind sorgsam
restauriert und gepflegt. Ganz am Ende der Halbinsel befinden
sich beeindruckende römische Überreste, die sogenannten Grotte
di Catullo.
Ich war jetzt zum sechsten Mal dort und wieder genauso begeistert von Sirmione wie
meine Freundin, die zum ersten Mal dort war!
Ich rate allerdings davon ab, zur
Hauptsaison dort hinzufahren - dann ist es nämlich
fast unmöglich, die Atmosphäre zu genießen. Wir waren Anfang
November dort, das Wetter war herrlich und nur wenige Besucher
spazierten durch die Stadt. Zwar war ein guter Teil der Läden
geschlossen, aber wir konnten in aller Ruhe durch die autofreien Sträßchen laufen, uns auf Bänke setzen, wo uns die
Sonne auf den Leib brannte. Herrlich!
Schade finde ich nur, dass das Stück zwischen dem Ort und den Grotte durch so viele
Hotels zugebaut ist - Sirmione ist halt auch ein Thermalbadeort.
Wer doch im Sommer hinfährt, der kann
sich mit Motorbooten rund um die Halbinsel fahren lassen - man
hat eine sehr gute Sicht auf den Ort und vor allem auf die
römischen Ruinen. Diese Ruinen, bei denen es sich um die
Überreste einer römischen Palastanlage mit großen Thermen
handelt, sind einen Besuch wert. Durch Öffnungen und Bögen
bieten sich einem immer wieder schöne Blicke auf den See und
das gegenüberliegende Ufer.
Link: Grotte
di Catullo - Infos und Bilder bei Antikefan.de