Vivere l'Italia - Italien erLeben. Ein persönlicher Reiseführer

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Mailand (Milano)

=> Lombardei

Santa Maria delle Grazie Mailand
Sant'Ambrogio Mailand
San Maurizio Mailand
San Maurizio Mailand
Zwei weitere und wichtige Sehenswürdigkeiten befinden sich in fußläufiger Entfernung der Stazione Cadorna. Die Kirche S. Maria delle Grazie am Corso Magenta lohnt einen Besuch und ist unfreiwillig den meisten Italienern bekannt - angeblich wurde der panettone, Mailands (und mittlerweile Italiens) Weihnachtskuchen in seiner Form der hohen Kuppel der Kirche nachempfunden! Im dazugehörigen Refektorium befindet sich die Hauptattraktion Mailands, nicht erst, aber vor allem seit Dan Browns Buch The Da Vinci Code (Sakrileg): das Letzte Abendmahl, von Leonardo da Vinci 1495-98 als Fresko erschaffen. Mittlerweile restauriert, ist es aber nur nach Reservierung der Eintrittskarten zu besichtigen.

Auf dem Weg zurück ins historische Zentrum kann man an der gleichnamigen Piazza die mittelalterliche Kirche Sant'Ambrogio besichtigen. Sie ist Mailands Schutzpatron, dem Hl. Ambrosius gewidmet. An dessen Feiertag, dem 7. Dezember, findet rund um die Kirche ein großer (Weihnachts)Markt statt, dessen Besuch zu empfehlen ist.

Meine Lieblingskirche in Mailand ist S. Maurizio, ebenfalls am Corso Magenta gelegen. Sie nicht sehr groß, im Inneren über und über mit Fresken bedeckt und zweigeteilt - eine Wand trennt den Teil des Volkes von dem Teil der Kirche, welcher dem Klerus vorbehalten war. Nebenstehende Fotos verdeutlichen vielleicht, warum mir diese Kirche gefällt.

Weitere sehenswerte Kirchen sind San Simpliciano, San Marco und S. Maria del Carmine, alle drei nördlich der Via Brera gelegen. Auch an anderen Ecken Mailands trifft man immer wieder auf "Erinnerungen" aus der Vergangenheit der Stadt - man muss sie allerdings tatsächlich entdecken. Dies macht Mailand aber auch wiederum interessant, die Innenstadt ist auch in ihrem Bild abwechslungsreich. Leider teilt Mailand dasselbe Schicksal vieler deutscher Städte: es wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und hat daher kein reiches und weltbekanntes historisches Zentrum, wie so viele andere italienische Städte.

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