Bei Deutschen, Holländern und Schweizern
beliebter Ferienort am schönen Lago Maggiore. Der Ort
liegt nur einen
Steinwurf von der schweizer Grenze entfernt. Sehenswürdigkeiten gibt es
eigentlich keine, wenn man von dem riesigen, jeden Mittwoch
stattfindenden, Markt absieht.
Den musste ich als Kind mehrmals mit meinen Eltern abklappern, wurde
neu eingekleidet und bekam auch mal eines der tollen Bburago-Automodelle
geschenkt. Für mich, der sich als Kind für Italien reichlich wenig
interessierte - Hauptsache Wasser und Strand, wo sich dies
befand, war egal - war neues
Spielzeug sicherlich einer der Höhepunkte eines Urlaubs.
Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich die
tägliche Portion Eis. Abends ging es meistens in den Vorort
Germignaga oder direkt nach Luino (wir wohnten in einer
holländischen Feriensiedlung oberhalb von Luino) zur passeggiata
- für ein Kind nur erträglich, wenn es auch Eis gab!
Es geschah auch in Germignaga, dass mir eines Abends, während wir eine
Vorführung von Artisten anschauten, eine Taube auf den Kopf kackte....
Die Strände rund um Luino sind eher
schmal und steinig - hat für uns Kinder aber kein Problem
dargestellt. Immerhin habe ich dort schwimmen gelernt.
Die
gegenüberliegende Hälfte des Sees, welche zum Piemont gehört,
ist deutlich sehenswerter als die lombardische Osthälfte. Daher
sprechen die Italiener auch von der "mageren" (lombardischer
Teil) und der "fetten Seite" (piemontesischer Teil)
des Sees. Man kann den See ohne große Probleme mit dem Auto
umrunden oder ab Laveno die Autofähre nehmen. Weitere Fähren
fahren jeden größeren Ort an.