Was hatte man mir nicht alles über Portofino
erzählt und vorgeschwärmt! Vielleicht war ich deswegen etwas
enttäuscht, als ich eines schönen Sommertages per Fähre von
Santa Margherita Ligure dort ankam.
Klar - die Lage ist einmalig, die Bucht, der Hafen und die Häuserfront
sind nicht umsonst millionenfach fotografiert worden. Aber viel mehr als
durch die Gassen zu ziehen (dauert ca. 15 Minuten) und zur Kirche S. Giorgio
hochzulaufen, kann man nicht tun. Außer man weiß, was einen erwartet und hat
a) entweder ein dickes Portemonaie dabei oder
b) viel Zeit und Badesachen eingepackt.
Ansonsten kann man ein wenig über die Halbinsel laufen, die Aussicht genießen und
darauf warten, dass die nächste Fähre zurückfährt.
Was ich dann auch gemacht habe.
Anreise: Portofino ist von Genua aus gut
mit dem Zug zu erreichen (bis S. Margherita Ligure), von dort
dann mit dem Bus oder der Fähre. Von der Anreise mit dem Auto
rate ich wegen Parkplatznot und Staus ab.
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